Krankenhäuser

Die Anzahl der Krankenhäuser in Deutschland sinkt seit dem Jahr 2000 beständig. Von 2.242 Krankenhäusern im Jahr 2000 ist die Anzahl der Krankenhäuser im Jahr 2015 auf 1.956 gesunken.

Der wirtschaftliche Druck vor allem bei öffentlichen und freigemeinnützigen Krankenhäusern ist groß. Es kommt regelmäßig zu Schließungen und auch zu Insolvenzen. Dem optimalen Einsatz des Personals kommt deshalb besondere Bedeutung zu. Zahlreiche Krankenhäuser setzen immer noch Honorarärzte ein. Das Risiko von Beitragsnachforderungen durch die Deutsche Rentenversicherung ist überragend hoch; sechs- bis siebenstellige Nachforderungen sind nicht selten.

Bei der Beratung und Vertretung von Krankenhausträgern beschränken wir uns auf den arbeitsrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Bereich. Wir beraten im Individualarbeitsrecht, kirchlichen Arbeitsrecht, in Fragen der Arbeitszeitgestaltung, des Betriebsverfassungsrechts, bei Umstrukturierungen und bei Betriebsprüfungen. Hier bieten wir Ihnen eine Beratung und Prozessvertretung auf hohem Niveau an.

Wir wissen, wie der Betriebsablauf in Krankenhäusern aussieht und sind mit den Besonderheiten des Krankenhausalltags vertraut. Der Ton zwischen Unternehmensleitungen und Betriebsräten sowie Mitarbeitervertretungen wird rauer – Wir wissen im Konfliktfall was zu tun ist.

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Ausstieg aus der Arbeitnehmerüberlassung

Aktuell begleiten wir zahlreiche Krankenhäuser bei dem Ausstieg aus der Arbeitnehmerüberlassung und der Umstellung auf Werkverträge. Die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes ist am 1. April 2017 in Kraft getreten. Leiharbeitnehmer dürfen seitdem nur noch maximal 18 Monate überlassen werden. Die Leiharbeitnehmer haben spätestens nach neun Monaten einen Anspruch auf dieselbe Vergütung wie die Stammarbeitnehmer des Entleihers.

Werkverträge müssen dem Betriebsrat vorgelegt werden. Arbeitnehmerüberlassung muss als solche kenntlich gemacht werden. Dies dürfte das Ende der dauerhaften Überlassung durch Servicegesellschaften an die übrigen Konzerngesellschaften bedeuten. In vielen Fällen können die Leistungen der Servicegesellschaft aber künftig im Rahmen von Werkverträgen erbracht werden.

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